Aktuelle Termine in der Gemeinde Angerstein

Mai 2026

Sonntag, 10.05.2026 11:00 Uhr Angerstein Pastorin Gabriele Persch

Donnerstag, 14.05.2026 11:00 Uhr Bielstein N.N.
Christi Himmelfahrt / Freiluftgottesdienst im alten Steinbruch – anschließend wird gegrillt!

Freitag, 15.05.2026 17:00 Uhr (!) Angerstein Pastor Detlef Geiken und M. Hisken
Abendmahlgottesdienst anlässlich der Konfirmation (diese findet in Angerstein am Sonntag, 07.06.2026, um 10:30 Uhr statt)

Sonntag, 24.05.2026 11:00 Uhr Angerstein Pastor i. R. W. Schwarzer
Pfingstsonntag

Montag, 25.05.2026 --- Bovenden
Pfingstmontag / Ökumenischer Gottesdienst auf der Wiese zwischen St. Franziskus-Kirche und Dietrich-Bonhoeffer-Haus



Siehe, ich mache alles neu.

(Offenbarung 21,5 – Jahreslosung 2026)

Lieber Leser, liebe Leserin!

„Siehe, ich mache alles neu“, das schreibt Johannes im Buch der Offenbarung. Und das ist die Losung für das neue Jahr 2026, mit der ich Sie ganz herzlich grüße.
Das erste, was mir dazu einfällt: Es muss doch nicht alles neu werden!
Letztes Jahr haben wir gehört: Prüft alles und behaltet das Gute.
Das war die Aufforderung: Guckt euch alles genau an. Und habt eben auch das Gute, das Erfreuliche, das Hoffnungsvolle im Blick. Und habt es nicht nur im Blick, sondern nehmt es mit, behaltet es, bewahrt es euch.
Wenn wir uns aber alles ansehen, was um uns herum und mit uns passiert, ist eben nicht alles gut. Oft fühlen wir uns angesichts der politischen Entwicklungen in unserem Land und im internationalen Rahmen hilflos, ohnmächtig, irgendwie ausgeliefert. Und uns holen immer wieder Fragen und Zweifel ein, wenn wir auf die
Herausforderungen blicken, mit denen wir uns in unserem persönlichen Leben tagtäglich abmühen müssen.
Siehe, ich mache alles neu.
Dieser Satz ist Teil einer Vision vom neuen Himmel und der neuen Erde. Gott kommt zu den Menschen, wohnt bei ihnen. Das allein ist es schon, was die Welt neu macht – eine Welt, in der nichts Trennendes mehr zwischen den Menschen ist, nichts Trennendes mehr zwischen den Menschen und Gott.
Jesus hat gezeigt, wie diese Vision wirklich werden kann.
Seine Zuwendung zu den Menschen verstand er als Zeichen für die Zuwendung Gottes zu den Menschen:
Liebende Fürsorge, heilende Hoffnung, die Möglichkeit eines gelingenden Neuanfangs. Johannes sieht eine Welt, in der Gott sich jedes
einzelnen Menschen annimmt und alle Tränen abwischt (Offenbarung 21,4).
Das ist kein Bruch mit der Vergangenheit. Im Gegenteil, jede Träne, jedes einzelne Leid wird erinnert, getröstet, versöhnt.
Alles wird neu werden.Und die große, tröstende Verheißung ist: Nicht wir selbst müssen alles neu machen, sondern Neues entsteht.
Das kann den Blick für das Neue, Positive, Befreiende eröffnen.
Dieser Blick macht Hoffnung und gibt Kraft, damit wir uns mit Gott auf eine Wanderschaft machen und diese neue Welt entdecken können inmitten der Alltagswelt, die uns umgibt.
Amen.
Herzlichst, Ihre Pastorin Gabriele Persch