Erste Präsenzveranstaltung am 3. Juni 15.00 Uhr im Kirchgarten

Thema: Der Sinn des Lebens


Was ist der Seniorenkreis?

Angesprochen werden interessierte Menschen im Alter von ‘50 Jahren plus’ - gleich welcher Herkunft, Konfession oder welchen Geschlechts. Wir freuen uns sehr, dass wir derzeit etwa 30 Stamm-Senioren haben. Für die einen ist der Seniorenkreis das regelmäßige gemütliche Treffen und Klönen bei Kaffee & leckeren Kuchen, für die anderen ein Programm mit vielen interessanten Gesprächsmöglichkeiten, für Dritte ist es ein durchaus anspruchsvoller Andachts-Kreis.

Wie läuft der Seniorenkreis ab?
Der Seniorennachmittag wird in der Regel am ersten Donnerstag eines Monats angeboten, jeweils um 15 Uhr im Gemeindehaus in Angerstein.

  • Die ‘Mitarbeit’ von Teilnehmern ist übrigens erwünscht – dieser Impuls greift (mehrfach wurden Texte, Gedichte, Gebete, Bilder, Liedvorschläge mitgebracht. Die Ausflugsvorschläge wurden realisiert.
  • Einmal im Jahr - in der Regel vor der Sommerpause - findet ein Ausflug statt. In 2008 wurden 2 (Bus-)Ausflüge veranstaltet.

Worum geht’s im Seniorenkreis?

Ein Thema steht jeweils im Mittelpunkt, das schrittweise aus verschiedenen Perspektiven – immer aber nach einer gleichen ‚festen‘ Struktur – bearbeitet wird:

  • Begrüßung (Einstimmung bei Kaffee/Kuchen)

  • Themenarbeit

  • Begründung der Auswahl des Themas

  • Begriffsklärung (Etymologie, Erörterung der Themen-Bedeutungsvielfalt im Alltag, in der Geschichte, in Gegenwart und Zukunft)

  • Aussprache zu Erfahrungen und Anknüpfungspunkten

  • Thematisch passenden Andacht (Bibelbezug)

  • Abschließendes Gebet

  • Lieder werden immer gesungen

  • Geburtstagen wird gedacht

  • Gebet und Fürbitte werden gehalten für Fehlende, Kranke, etc.

  • Schlussgebet

Moderation: Horst Walbrecht / Herbert Asselmeyer

Der Seniorenkreis - neu erfunden?!

Seniorenkreis, das ist doch ... äh… da trifft sich doch ‚die ältere Generation‘ - 1x im Monat, regelmäßig donnerstags, 15 - 17 Uhr. Die meisten kennen sich doch 'gefühlt seit ewig', alle haben ihren festen Stammplatz im Gemeindehaus, genießen Kaffee satt & Kuchen aus der Kirchenkonditorei Walbrecht. Dann folgen sie einem ritualisierten Ablauf mit jeweils besonderem Thema, oft unter Hinzuziehung sachkundiger Person, und ansonsten (frei nach Ina Müller) ‚Singen & Sabbeln’ reichlich. Genau, um die geht’s!
 
Was ist denn schon bei denen los in Corona-Zeiten, wenn es heißt Kontaktvermeidungsgebot. Treffen nein -Seniorenkreis Ende?
Von wegen: Die Treffen im Gemeindehaus fallen zwar aus, aber ansonsten griffen ‚die Alten‘ derart in die didaktische Trickkiste, das hierüber berichtet werden soll.
Waren vielfältige Präsenz-Formate schon immer Usus (Vortrag, Partnerinterviews, Kleingruppenarbeit, Simulation, Übungen und Exkursionen u.a.), kamen nun folgende Methoden regelmäßig zum Einsatz:
- Mehrmals fanden Einzel-Telefonate statt, nacheinander mit allen.  
- Telefonanrufe wurden statt Hausbesuche untenrommen.
- Geburtstagsständchen mit Gitarre gab es per Telefon.
- Und dann: Eine Telefon-Konferenzen mit allen gleichzeitig, egal ob zuhause auf dem Sofa oder im Altenheim, das klappte technisch super und verlief wahrlich extrem diszipliniert, so dass auch wirklich alle zur Sprache kamen und sich äußern konnten.
- Monatlich gibt es einen thematischen ‚Studienbriefe', der  - strukturparallel zum Ablauf der Präsenztreffen gestaltet - ein Thema facettenreich beleuchten hilft. Einmal wurde eine Interview-Befragung mit allen gemacht, über die berichtet wurde; ein anderes Mal galt es Selbstcheckaufgaben zu beantworten usw.
- Zu Ostern wurde ein Überraschungspäckchen mit  Broschüre,  Osterbrief, Bastelanleitungen und Schokopräsent ‚vorbei‘ gebracht. Zum 1. Mai wurden alle angerufen und dabei dann eben gedanklich ‚der Maibaum aufgestellt’ (jedenfalls drang das Lied „Der Mai ist gekommen“ durch die Hörer).
 
Es ist nicht übertrieben, wenn wir Senioren eingestehen, dass wir doch recht positiv überrascht wurden von den vielen Möglichkeiten, die es nach gezielter Suche alternativen Kontakts 'dann doch‘ gibt. Und: Dass eine 45-minütige Telefonkonferenz mit 17 Teilnehmenden ‚auf Anhieb‘ klappt…Holla die Waldfee! (Besonderen Dank für den Support an Birgit Oelker!). Ja klar, allesamt ersetzen diese vielfältigen Möglichkeiten zwar kein ‚Treffen in echt‘, aber dass wir uns - nach so vielen Jahren der Begegnung - noch einmal auf ganz andere Weise näher kennenlernen konnten, das werden wir nicht vergessen.
 
So methoden-vielfältig machen wir weiter - ganz im Sinne von Hölderlin in seiner berühmten Patmos-Hymne: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“!
HW/HA