Hildesheim ist eine Reise wert

besonders nach der Renovierung von St. Michael zum 1000jährigen Geburtstag 2010- und nach der Sanierung des Domes 2014.

So reiste der Ökumenische Gesprächskreis Angerstein am 19.5.2015 mit der Bahn nach Hildesheim. Als erstes ging es hinauf zum Hügel, von dem die „Kirchenburg“ St. Michael auf die Stadt heruntersieht. Bereits von außen ist die Harmonie, bedingt durch die „heiligen Zahlen“ (3, 4 und 9) zu spüren. In der Michaeliskirche suchten wir die 9 Engelkapellen und bestaunten die romanischen Säulen sowie die bemalte Holzdecke, die um 1200 entstanden ist.

Nach einer kurzen Andacht machten wir uns auf den Weg zum gemütlichen „Antik-Cafe´“,auch als „Pfannkuchenhaus“ bekannt.

Danach ging`s zum Dom.Staunend standen wir vor den Bronzetüren, die von Bischof Bernward um 1015 in Auftrag gegeben wurden. Sie zeigen reliefartig auf der linken Seite Szenen aus dem Alten und auf der rechten Seite aus dem Neuen Testament.- Der Innenraum ist durch die Renovierung wieder hell und weit geworden.

Etwas Besonderes stellt der große Hezilo- Radleuchter dar, einer von insgesamt 4 erhaltenen Radleuchtern in Deutschland. Der 1000jährige Rosenstock beeindruckte uns, obwohl er noch nicht in Blüte stand.

Die Regionalbahn brachte uns ohne Verspätung und voller neuer Eindrücke zurück nach Nörten-Hardenberg.

(Angerstein,den 17.06. 2015
Brigitte Radeck und Irmengard Wenzig)

 Staunen vor der Bronzetür

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